Wenn die Saison nie ganz endet
Der Klimawandel ist längst in der allergologischen Sprechstunde angekommen. Mildere Winter, früher blühende Pflanzen und neue, eingewanderte Arten verlängern und verschärfen die Pollensaison.
Beobachtete Entwicklungen
- Längere Belästigungszeiträume durch frühere Blühphasen
- Ausbreitung hochallergener Arten wie der Beifuß-Ambrosie
- Wechselwirkungen zwischen Luftschadstoffen und Pollen
Die Aerobiologie – die Wissenschaft vom Pollenflug – wird damit zu einem zentralen Baustein der Allergologie. Auf dem 21. Deutschen Allergiekongress beleuchten eigene Sessions, wie sich Vorhersage, Prävention und Beratung an die neuen Bedingungen anpassen lassen.
Wer den Pollenflug von morgen versteht, kann seine Patientinnen und Patienten heute besser schützen.